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Quo Vadis Do Khyi? Der Do Khyi stirbt aus!

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Der Do Khyi ist hochintelligent. Der Do Khyi "hinterfragt" Entscheidungen und "überdenkt". Die Reaktion erfolgt situationsbedingt und vor allem auf der Grundlage seiner Erfahrungen, seiner Sozialisierung und seiner Erziehung.

Der Do Khyi kann und will lernen. Er ist sehr wohl erziehbar und gut zu handeln. Allerdings ist die Erziehung de Do Khyi in der Regel zeitaufwändiger und man sollte die selbe Gelassenheit und Konsequenz an den Tag legen wie es in der Natur des Do Khyi selbst liegt. Der Do Khyi ist kein Befehls-Empfänger und in der Erziehung aufwändiger, als man es z.B. von einem Retriever gewohnt ist. Ein unerzogener Do Khyi lässt auf einen Halter rückschließen, der sich nicht die Mühe macht, seinem intelligenten Hund gerecht zu werden.

Erziehung durch Zwangseinwirkung ereicht keine Resultate beim Do Khyi sondern führt zum gegenteiligen Effekt: der Do Khyi verschließt sich. Für eine Karriere im Hundesport ist der Do Khyi auf keinen Fall nicht geeignet, von der Ausbildung als Schutzhund ist grundlegend und dringend abzuraten!

Einem Do Khyi kann man nicht auf herkömmliche Weise etwas beibringen und die in der Regel auf dem Hundeplatz praktizierten Ausbildungsmethoden fruchten bei ihnen selten bis gar nicht. Es gibt Do Khyi, die erfolgreich eine Begleithundeprüfung absolvieren, trotzdem wird der Do Khyi niemals hundertprozentig folgen wie man es von Retrievern oder Schäferhunden gewöhnt ist.

Sollte man auf ausschließlichen und schnellen Gehorsam eines Hundes bestehen und sollten diese langfristige Konsequenz u. regelmäßige Hinterfragung durch den Hund zu anspruchsvoll sein, ist die Wahl einer anderen Rasse sicherlich das Beste. Man tut dem Do Khyi und auch sich selbst damit einen großen Gefallen.

Dem Do Khyi ist Kadavergehorsam völlig fremd. Er ist äußerst klug und eigeninitiativ und muss, warum er eine Aufgabe auszuführen hat. Übungen müssen über einen langen Zeitraum immer wieder, aber nie ermüdend für den Hund ausgeführt werden. Selbstverständlich können Do Khyi zu zuverlässigen Familienhunden herangebildet werden. Ihre hohe Reizschwelle unterstützt das unkomplizierte Zusammenleben mit diesen freundlichen Hunden.


Abwechslungsreiche Übungen in Obedience oder Herausforderungen an Agility Geräten sich für den Do Khyi gut machbar und machen Hund und Herrchen/Frauchen Großen Spaß. Nur muss man sich bewußt sein, dass der Do Khyi niemals mit Schnelligkeit punkten wird und oftmals eine Clowns-Einlage aus der gesamten Übung macht. Humor ist eine der wichtigsten Eigenschaften des Do Khyi Halters!

Ein Do Khyi kann sich sehr gut in ein Familienrudel eingliedern. Er wird aber niemals totale Unterwerfung oder Selbstaufgabe dem Halter gegenüber zeigen. Er ist ein vollwertiges, selbstständiges und selbstbewußtes Familienmitglied und möchte entsprechend behandelt werden. Wer den Do Khyi als eigenständige Persönlichkeit akzeptiert und liebt, erhält in ihm einen wachsamen, zuverlässigen und liebevollen Partner.

Der Do Khyi braucht sehr lange zur Ausreifung. Hündinnen sind mit ca. 3 Jahren „erwachsen“, bei Rüden sind ca. 4 Jahre bis zur körperlichen und geistigen Ausreifung anzusetzen. Während dieser gesamten Zeit muss Erziehung mit einer liebevollen Konsequenz und besonderem Einfühlungsvermögen betrieben werden. Eine geduldige, konsequente, persönliche Autorität des Halters aber wird dem Do Khyi seinen Platz im Familien-Rudel zuweisen.

Do Khyi sind in Deutschland selten und das ist unserer Meinung auch gut so.
Diese Hunde stellen ganz besondere Anforderungen an den Besitzer in Bezug auf Haltung, Erziehung, Beschäftigung und Verständnis für die speziellen Verhaltensweisen und Bedürfnisse dieser Rasse.