Sie sind hier:

Herkunft

Geschichte

Phänotyp und Charakter

Haltung

Erziehung

Quo Vadis Do Khyi? Der Do Khyi stirbt aus!

Allgemein:

Startseite

Kontakt

Impressum

Nomad woman, yak-hair tent, and Tibetan Mastiff in

(Bildquelle: Food and agriculture organisation of the United Nations, FAO, www.fao.org)

Wird dieses Bild einer Nomadin mit Ihrem Tibet Mastiff bald der Vergangenheit angehören?

"Tibetan mastiff may die out”: Mit dieser Schlagzeile vom 03.02.2005 in „Chinanews“ werden die Befürchtungen von Do-Khyi Haltern, Do-Khyi-Interessierten und Do-Khyi Züchtern, dass diese jahrtausend alte Rasse, Gefahr läuft, auszusterben, ausgesprochen und thematisiert. In China Daily erschien am 05.08.2005 ein Artikel mit dem Titel "Hounded to Extinction".

Nomadenlager

Bildquelle: alle Bilder entnommen aus: "Tibet- "Eine Fotoreise über das Dach der Welt"

Der Do Khyi oder auch Tibet Mastiff/Tibet Dogge stellte und stellt für die Nomaden, Bewohner und Klöster der Himalaya Region eine besondere Bedeutung und einen wertvollen Teil der
Lebensart und Kultur dar.

Über die Jahrhunderte hinweg war der Do-Khyi Begleiter der Nomaden der Himalaya Region. Er bewachte die Herden und trug auch bei Bedarf als Lasttier das wertvolle tibetische Salz zu den Verkaufs- und Tauschorten.

Konch Nokoi

(Bildquellen: www.foxstudio.biz)

Der Do-Khyi zählt zu den Herdenschutzhunden. Diese Hunde sind keine Hirtenhunde im herkömmlichen Sinn. Sie treiben die Herde nicht, sie bewachen diese vielmehr vor Beutegreifern und Viehdieben.

Ihre Wanderungen und Pilgerreisen führten die Tibeter unter anderem bis nach Afghanistan oder in die Mongolei, wobei sie von den Do-Khyi begleitet wurden.

Himmelsbegräbnis

(Bildquelle: Himmelsbegräbnis in Tibet, entnommenn aus dem dem Buch "Tibet" von Kazuyuoshi Nomachi, Villa Arceno Verlag)

Neben dem Schutz der Herde fällt dem Do-Khyi die Aufgabe zu, Jurten, Häuser und Klöster zu bewachen.

Außerdem spielen sie eine Rolle bei den sogenannten „Himmelsbegräbnissen“, wobei die Verstorbene von einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe, den „Leichenzerteilern“ präpariert und den Hunden und Geiern zum Verzehr vorgelegt werden. "Hunde machen sich hinter dem Jukun-Tempel im Nordwesten Lhasas über die von den Geiern übrig gelassenen Reste her. Ausländern ist es heute streng verboten, sich den Orten der Himmelsbestattung zu nähern." (Zitat: "Tibet" von Kazuyuoshi Nomachi, Villa Arceno Verlag)

Hintergrund ist der, dass man somit der Hygiene gerecht werden kann, da Menschen im zumeist gefrorenen Boden der Himalaya Region schlecht bestattet werden können. Außerdem kann so der Mensch im Hund noch ein Weilchen auf der Erde verweilen.

Der Do-Khyi stellte für den Tibeter seit jeher einen Begleiter dar. Das tibetische Sprichwort „Die drei trefflichsten Güter des Hirten sind sein Gewehr, sein Pferd und sein Hund“ ist bezeichnend für die Beziehung zwischen Tibetern und ihren Hunden.

Der ehemalige schweizer Züchter Thomas Dähler vom Zwinger "Gesar`s" hat in der Hundezeitung einen interessanten Artikel zum Thema Do-Khyi "Tibetische Hunde in der VR China" verfasst.

Mit der der Kulturrevolution in China unter MAO seit 1949 begann der totale kulturelle und religiöse Zusammenbruch Tibets. 1950 rückten die ersten chinesischen Truppen in die östlichen Provinzen Tibets ein. 1951 wurde die Hauptstadt Lhasa besetzt. In den darauffolgenden Jahren kam es zum erfolglosen offenen Widerstand der tibetischen Bevölkerung gegen die Fremdherrschaft. Der Dalai Lama und Panchen Lama versuchten in Verhandlungen mit der chinesischen Regierung Verbesserungen für die Tibeter oder dauerhafte annehmbare Vereinbarungen für das tibetische Volk zu erreichen. Dies allerdings vergebens.

Es folgten für Tibet Jahre der religiösen Unterdrückung, der Hungersnöte und der blutigen Aufstände. Im Aufstand der Tibeter 1959 erhoben sich die Bewohner Lhasas offen gegen die chinesischen Besatzungskräfte. Der letzte Dalai Lama mußte nach Indien ins Exil fliehen und gründete dort, in Dharamsala, die Exilregierung Tibets. Tausende von Tibetern folgten dem Dalai Lama. Die Roten Garden zerstörten während der chinesischen Kulturrevolution fast alle Klöster des Landes und den Tibetern wurde von Mao jegliche religiöse Betätigung verboten. Dies und eine mangelnde Lebensmittelversorgung der Bevölkerung verursachte schweren Unruhen im Lande mit weiteren Leiden für die Einheimischen: Folterungen, Vergewaltigungen und Freiheitsentzug. Eine Unzahl von Tibetern starben in den Gefängnissen.

Hund in Tibet

(Bildquelle: reuters pictures)

Im Zuge der bewussten und zielgerichteten Zerstörung tibetischer Religion und Kultur machten die Chinesen auch vor den Tieren nicht Halt.

Systematisch wurde der den tibetischen Nomaden mit der zwangsweisen Unterbringung in gemauerten Häusern, der Reglementierung der Viehaltung und der Tötung von Do-Khyi die Lebensgrundlage entzogen.

Mit der Zerschlagung der Vierbande 1976 profitierte auch Tibet von einer beginnenden Liberalisierung. Es war nun mit Einschränkungen und unter Aufsicht möglich, Tibet zu bereisen. Religiöse Stätten wurden wieder aufgebaut (teils auch als Propaganda- Objekte der chinesischen Regierung), Tibeter versuchten ihren Glauben wieder zu leben und es war möglich, für die traditionelle Kailash Umrundung auf Pilgerreise zu gehen.

Und offensichtlich hatten ebenfalls einige der tibetischen Hunde überlebt.

Zucht in China

Tibetische Hunde, Do-Khyi, Tibet Mastiff wurden nach China verbracht um dort gewinnbringende Zuchten aufzubauen.

Heute existieren in China lt. „China Daily "(…) 100 Tibetan mastiff breeding centres in Beijing alone," said Wang Lianhua, former secretary of China Tibetan Association. Do-Khyi werden zu horrenden Preisen gehandelt “Some such dogs with an authentic pedigree were recently sold for 600,000 yuan (US$73,982).” (Quellen China Daily, “HOUNDED TO EXTINCTION?”, Li Jin, 05.08.2005).

Und an anderer Stelle kann man lesen “An exhibition of Tibetan mastiffs held in Tianjin saw one dog named Golden Egg fetch a price of 10 million yuan (US$1.2 million).

The breed, which originally lived in Tibetan Plateaus about 4,000 metres above sea level, is one of China's unique canine species and has a reputation of being one of the most defensive dogs in the world.

Recently, Tibetan mastiffs have become pets to many wealthy urban residents, the Tianjin Morning Post reports. (Quelle: “Tibetan mastiff one doggone expensive pet”, China Daily, vom 03.03.2005)

Es zeigt sich eindeutig, dass die Zucht eines Do-Khyi – eines Tibetan Mastiff – einen bedeutenden wirtschaftlichen Faktor und ein sehr einträgliches Geschäft darstellen kann.

Folgend einige Einblicke in Hundeausstellungen in China, ebenfalls China Daily entnommen, Tibetan Mastiff Show in Lanzhou, China Daily vom 04.05.2006.

Dieses Bild entstammt China Daily, Rare Tibet mastiffs on display in Suzhou, China Daily vom 10.04.2006

Der echte, der wahre Do Khyi?

Die Artikel aus China Daily berichten von Preisen von bis zu 1 Million US Dollar für für reinrassige Do-Kyhi/Tibet Mastiff.

Unbestritten stellt der "echte", "wahre", "reinrassige" Do-Khyi in China einen enormen wirtschaftlichen Faktor dar.

Nur stellt sich an dieser Stelle für uns die Frage: Wer kann kynologisch fundiert von sich behaupten, das Aussehen und Benehmen des „wahren“ und urspünglichen Do-Khyi beurteilen zu können? Wer will beurteilen, dass es sich bei dem Do-Khyi den er vor sich sieht, um ein reinrassiges Tier handelt? Gerade wenn man sich vor Augen führt, dass man auf Abbildungen und Fotos Do-Khyi immer wieder mit recht unterschiedlichen Aussehen, Körperbau etc. zu sehen bekommt.

In Deutschland wurde und wird immer wieder die Frage diskutiert, wie der echte Do-Khyi aussieht. Ist es ein massiger Hund mit molossoiden Zügen? Ein Hund bei dem Gewichtsangaben bis zu 100 kg zutreffen? Ist es ein zwar kräftiger und vor allem wendiger, aber nicht zu schwer gebauter Hund? Ein Berghund mit großer Ausdauer und Kondition?

Wer also kann einen "echten" von einem "falschen" Do-Khyi unterscheiden?

* Ist es die FCI mit dem Standard zum Do-Khyi?
* Sind es unsere heutigen Züchter, die ihre Zuchtbestrebungen eventuell an ihren persönlichen Vorlieben orientieren?
* Sind es Wissenschaftler, die die Urform des Do-Khyi an historischen Aufnahmen und Daten festmachen?
* Sind es Tibet- und Himalaya-Reisende, die Hunde bei Hirten und Klöstern sehen und beobachten?

In historischen Bildmaterial wird der Do-Khyi folgendermaßen dargestellt.

Tibet Mastiff

(Bildquelle unbekannt)

Tibethunde - Besitzer Graf Szec

(Bildquelle: "Rassen des Hundes" Kynos Verlag)

Mastiff of Tibet

(Bildquelle: "Lizars Animated Nature", London 1832)

Tibet Dogge "Siring", London 1881

(Bildquelle: "Die deutschen Hunde", Kynos Verlag)

Tibet Schäfer Hund "Siring", Owner Prince of Wales

(Bildquelle unbekannt)


Folgend Bildmaterial aus den 40er bis ca. 70er Jahren.

Hunde in Tibet

(Bildquelle: www.tibetpic.com)

Hunde in Tibet

(Bildquelle: www.tibetpic.com)

Hunde in Tibet

(Bildquelle: www.tibetpic.com)

Aktuelle Aufnahmen von chinesischen Zuchtstätten und aus China ohne Wertung der gezeigten Hunde und ohne Hinterfragung, ob es sich hier um „echte“ Do-Khyi handelt. Alle diese Aufnahmen sind mit der Bezeichnung Tibet Mastiff versehen. Zur Erklärung: in China werden die schmaleren Do Khyi als "tiger headed" bezeichnet, die massigen Hunde dagegen mit "lion headed".

Hunde in China/Tibet

(Bildquelle www.tibetpic.com)

Hund in China/Tibet

(Bildquelle www.tibetpic.com)

Hund in China/Tibet

(Bildquelle www.tibetpic.com)

Hund in China/Tibet

(Bildquelle www.tibetpic.com)

Hund in Nordindien

(Bildquelle: Hindu magazin)

A Tibetan mastiff of a breeding base in Lhasa

(Bildquelle: China Tibet InformationCenter)

A tiger-headed Tibetan Mastiff

(Bildquelle: China Tibet InformationCenter)

A tiger-headed Tibetan Mastiff

(Bildquelle: China Tibet InformationCenter)


Auch diese Hunde findet man in Internet auf chinesischen Webpräsenzen unter der Bezeichnung "Do-Khyi".

Geht man von der reinen "Gebrauchsbezeichnung" Do-Khyi = Anbindehund aus, warum sollten das keine Do-Khyi sein?

Sieht man aber den traditionellen Hintergrund, nämlich dass der Hund in erster Linie gebrauchsfähig sein muß, sehen wir diese Hunde - unabhängig ob sie gefallen oder nicht - als wenig geeignet für eine Hirten an. Extrem Langes und voluminöses Fell ist arbeitsaufwändig. Helle Farben sind in einer Herde von Yaks auffällig. Große körperliche Masse ist auf langen Wanderungen und im Gebirge hinderlich u.s.w.

Lion headed Tsang Khyi

(Bildquelle: China Tibet InformationCenter)

Hund in China/Tibet

(Bildquelle: www.imtoobad.blogspot.com)

Hunde in China/Tibet

(Bildquelle: China Tibet InformationCenter)

Hilfe für den Do-Khyi?


Neben den herkömmlichen chinesischen Zuchtstätten für den Do-Khyi existieren Bestrebungen, den Do-Khyi in seinem angestammten Gebiet, d.h. Tibet und die gesamte Himalaya Region wieder zu etablieren.

Do-Khyi werden von chinesischen Züchtern und auch Tierschützern zurück nach Tibet gebracht.

“An activity aiming at sending Tibetan mastiff home sponsored by CNKC (National Kennel Club of the China Animal Agriculture Association) stated in Beijing on July 18, 20 fine Tibetan mastiffs would be sent to 20 Tibetans, lectures on mastiff breeding development would be given on the journey.
Nicknamed as "Bluster", Tibetan Mastiff is under the second-rate state's protection and categorized as one of the rarest dog in the world.” (Joy, China Tibet Information Center).

” Statistics show that there are 300,00 dogs in the world that are mixed breed Tibetan Mastiffs but fewer than 100 purebreds” (Quelle Xinhuanet, www.news3.xinhuanet.com)

A Tibetan Mastiff in Sanjiangyuan

Bildquelle:www.yellowriver.gov.cn

Im Oktober 2006 wurde die „Tibetan Mastiff Association" in Lhasa gegründet, die sich dem Schutz, der Zucht und Ausstellungen widmen soll (Quelle: Joy, China Tibet Information Center). Im Qinghai Lake State Nature Reserve, im Nordwesten der Provinz Qinghai wurde bereits ein Zuchtzentrum eingerichtet. Dort bilden 30 Do-Khyi den Grundstock für eine Gendatenbank und ein Zuchtprogramm.

Es stellt sich allerdings die legitime Frage, wie die Selektion der Hunde stattgefunden hat, welche Kriterien die „Reinrassigkeit“ begründen.

Nun, vor diesem Hintergrund der Verbringung von Tibet Mastiffs durch Chinesische Züchter oder chinesische „Hundeschützer“ wirft sich auch die Frage auf, ob nicht auch geschäftstüchtige chinesischen Züchter diese Schiene nutzen, um ihre Tibet Mastiffs unbesehen der Reinrassigkeit oder nicht, ins tibetische Hochland zu verbringen, um ihnen den Anspruch der „Echtheit“ angedeihen zu lassen.

Beweisen können wir diese Theorien nicht, vorstellbar sind sie allerdings. Gerade wenn man bedenkt, welche Preise sich durch einen „reinrassigen Tibet Mastiff“ erzielen lassen.

Sind die Hintergründe dieser Bestrebungen, den Do-Khyi wieder in Tibet zu etablieren und zwar als der Hund, der er traditionell war und nicht als Prestigeobjekt reicher Chinesen und sind diese Projekte rein altruistischer Natur, kann man nur hoffen dass die Chinesen analog der Panda-Zuchtprogramme die Population der Do-Khiy wieder auf eine gesunde Basis stellen können.

China Exploration and Research Society, CERS

Wong How Man und Do Khyi

Im Wall Street Journal vom 03,10.2006 war ein Bericht nachzulesen über die Bestrebungen des Gründers der China Exploration and Research Society, Wong How Man’s, den Do-Khyi zu erhalten.

Herr Wong`s Ziel ist es, den Do-Khyi in seinem natürlichen Habitat wieder ein zugliedern. Hr. Wong stellte fest, dass die Tibet Mastiffs immer kleiner werden, ihr Bellen nicht mehr tief und durchringend klingt, was er auf Mischungen und Einkreuzungen zurückführt. Ebenfalls sieht Hr. Wong die Gefahr, der Do-Khyi würde zum Status Symbol reicher Chinesischer Stadtbewohner: „They want Hummers; they want Tibetan mastiffs”

Hr. Wong bereiste im Sommer 2004 das tibetische Hochland um diverse Hunde aufzukaufen, die er als typische und reinrassige Do-Khyi einschätzt.

Es wurde unter seinem Patronat 80 km von der tibetischen Grenze entfernt ein nicht kommerzielles Zuchtzeitrum gegründet, in den die gekauften Hunde aufgezogen und gezüchtet werden. Zur Zeit befinden sich dort 8 erwachsenen Hunde u. 3 Welpen.

Der Plan ist, ab kommenden Jahr Welpen an tibetische Familien abzugeben unter der Vorraussetzung, dass sie die Hunde einige Generationen aufziehen, statt diese zu verkaufen.

Die CERS im Wall Street Journal

Fazit

Wir möchten uns nicht anmaßen, darüber zu urteilen, welcher Typ, welche Farbe, welcher Körperbau den richtigen, echten und wahren Do-Khyi darstellt. Uns scheint es nur Plausibel, dass es tatsächlich unterschiedliche Typen des Do-Khyi gab und gibt. Es fällt uns schwer sich vorzustellen, wie ein extrem schwerer Hund von manchmal genannten 70-100 kg sich noch sicher und einigermaßen leichtfüßig im Gebirge auf vielen tausend Höhenmetern bewegen soll. Ein relativ leichter und wendiger Hund kann diesen Anforderungen wesentlich besser gerecht werden. Wobei ein schwerer Hund sicherlich sehr wohl als Wachhund bei einem Kloster gute Dienste leisten kann. Die tibetischen Nomaden und darüber hinaus alle traditionellen Hirten selektierten ihre Hunde nach Gebrauchsfähigkeit. Es ist auch gut vorstellbar, dass die Gebrauchsfähigkeit je nach Einsatz und evtl. auch persönlicher Vorlieben differenzierte.

Wie wollen wir „degenerierte“ westliche Hundehalter mit unseren „degenerierten“ westlichen Hunden beurteilen, welcher Hund für einen Hirten der beste und geeignetste war und ist?

Um dem ursprünglichen Do-Khyi auf den Grund zu gehen, scheinen uns historische Dokumente oder Reiseberichte die glaubwürdigste Quelle. Wobei die Aussage Marco Polos, die Hunde wären groß wie Esel gewesen, wohl in`s Reich der Phantasie gehört. Plausibler scheinen Reisebeichte wie z.B. Patiala, der weitgereiste Do-Khyi:
Patiala Teil 1, Patiala Teil 2, Patiala Teil 3

Eine Diskussion darüber, welcher Züchter den richtigen oder falschen Typ züchtet ist unproduktiv. Vor allem wenn man bedenkt, dass diese Diskussionen in der Regel von Menschen geführt werden, die noch niemals ein Fuß in den Himalaya gesetzt haben und die oftmals nicht selber züchten. Oder die ohne genetischen, historischen und medizinischen Grundwissen und vor allem ohne Gewissen Hunde produzieren.

Besonders verwerflich halten wie die gängige Attitüde, persönliche Ressentiments gegen bestimmte Menschen mit vermeintlichen Fach-Wissen und Beurteilen der Hunde dieser Menschen/Züchter zu tarnen. Während zum einen Zeitpunkt der schlanke Typ bevorzugt wird, kann es sehr gut sein, dass man im nächsten Moment den molossoiden Typ bevorzugt, weil man sich dadurch mehr Vorteile verspricht.

Wir hoffen sehr, dass irgendwann eine Zusammenarbeit „in Sachen Do-Khyi“ auch bei uns ein Deutschland, Europa u. weltweit möglich sein wird. Auch wenn unserer ein grüner Do-Khyi sein sollte, wäre dieser für uns der „wahre“ Do-Khyi und wir würden in ihm den schönsten Do-Khyi sehen.

Dennoch sollte das Hauptaugemerk darauf liegen, dass der Do Khyi in seiner Natürlichkeit und seinem ursprünglichen Aussehen erhalten bleibt.

Hoffentlich können andere darüber ebenso empfinden, die unnötigen und unproduktiven Diskussionen einfach ignorieren und ihren Do-Khyi, sei es ein "echter" oder "unechter", einfach nur lieben.

Hubert u. Berit Kaier